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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hll. Petrus und Paulus in Ludwigshafen gehören.

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"Es ist zum Davonlaufen"

Mal ehrlich: war hat das nicht schon mindestens einmal gedacht oder gesagt? Vor vielen Dingen ist es zum Davonlaufen: da läuft es am Arbeitsplatz oder in der Schule nicht so wie gewollt; da gibt es Ärger und Streit in Beziehungen – sei es in der Familie oder im Freundeskreis … oder oder oder. Jedem fallen dazu sicherlich ausreichend Situationen ein.

Und wie ist es mit unserem Glauben? Da wird vermutlich auch schon die eine oder andere Situation gewesen sein, davonzulaufen. Stellt sich nur die Frage, vor was wir da hätten davonlaufen wollen. War es eine unliebsame Situation im eigenen Engagement in der Gemeinde, war es eine vielleicht unbequeme Predigt, gab es Auseinandersetzungen, wurde die Glaubenspraxis ins Lächerliche gezogen… Auch diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Aber: wir brauchen vor Gott nicht Davonzulaufen – er ist immer da und hält seine schützende Hand über uns. So wird das auch im Psalm 139 beschrieben, der unten angefügt ist. Und: wir brauchen uns anderen gegenüber nicht zu rechtfertigen über unsere eigene Glaubenspraxis – hier ist jede und jeder für sich selbst verantwortlich und soll das tun, was einem selbst gut tut.

Patrizia Magin

 

 

Psalm 139, 1b - 16
Herr, du hast mich erforscht und kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du kennst es.
Du durchschaust meine Gedanken von fern.
Ob ich gehe oder ruhe, du hast es gemessen.
Du bist vertraut mit all meinen Wegen.
Ja, noch nicht ist das Wort auf meiner Zunge,
siehe, Herr, da hast du es schon völlig erkannt.
Von hinten und von vorn hast du mich umschlossen,
hast auf mich deine Hand gelegt.
Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen,
zu hoch, ich kann es nicht begreifen.
Wohin kann ich gehen vor deinem Geist,
wohin vor deinem Angesicht fliehen?
Wenn ich hinaufstiege zum Himmel – dort bist du;
Wenn ich mich lagerte in der Unterwelt – siehe, da bist du.
Nähme ich die Flügel des Morgenrots, ließe ich mich nieder am Ende des Meeres,
auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich ergreifen.
Würde ich sagen: Finsternis soll mich verschlingen
Und das Licht um mich soll Nacht sein!
Auch die Finsternis ist nicht finster vor dir,
die Nacht leuchtet wie der Tag, wie das Licht wird die Finsternis.
Du selbst hast mein Innerstes geschaffen,
hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, dass ich so staunenswert und wunderbar gestaltet bin.
Ich weiß es genau: Wunder bar sind deine Werke.
Dr waren meine Glieder nicht verborgen,
als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewirkt in den Tiefen der Erde.
Als ich noch gestaltlos war, sahen mich bereits deine Augen.
In deinem Buch sind sie alle verzeichnet: die Tage, die schon geformt waren,
als noch keiner von ihnen da war.

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