BurnOut

Wer kennt das nicht, dieses Gefühl, ständig auf der Stelle zu treten, in einem Hamsterrad zu sein oder sich selbst zu überfordern. Wer an sich selbst und/oder andere zu hohe Ansprüche stellt, sich selbst zu viel zumutet oder das berühmte Wort „Nein“ nicht über die Lippen bekommt, stößt irgendwann an seine Grenzen – und landet im schlechtesten Fall in einem BurnOut. Erste Alarmzeichen für diese ernste Krankheit kann ich selbst erkennen, wenn ich mir selbst gegenüber ehrlich bin und feststelle, dass ich meine persönliche Messlatte in dem einen oder anderen Fall zu hochgelegt oder unerreichbare Ziele gesetzt habe. In der Fastenzeit habe ich die Möglichkeit, über meinen eigenen BurnOut nachzudenken: Wo stoße ich an meine Grenzen? Wo mute ich mir zu viel zu? Wo sage ich „Ja“, obwohl ich lieber „Nein“ sagen würde? Nutze ich die Fastenzeit, Tempo aus meinem Leben herauszunehmen und mich neu zu justieren? Nur so kann ich überprüfen, wo ich mich selbst „verbrenne“ und wo ich mich „verbrennen“ lasse.

Noch ist Zeit – Zeit bis Ostern, um mich selbst zu hinterfrage, meine eigenen Weichen neu zu stellen – und mich dabei auch von der Bibel und von Gott inspirieren zu lassen. Und vor allem: ich sollte diese Zeit bewusst einplanen, aber ohne überhöhten Anspruch an mich selbst.

Patrizia Magin